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Artischockenzeit

Artischocken auf dem Basar

Straßenhändler sind in Istanbul ein gewohnter Anblick. Ab Mai gesellen sich die Artischockenverkäufer dazu.

Enginar heißt das Distelgewächs auf Türkisch und wird sowohl als Vorspeise, als auch als Hauptgericht zubereitet. Dabei verwendet man in der türkischen Küche fast ausschließlich die Artischockenböden. An den Verkaufsständen sitzt der Verkäufer und befreit die Artischocken mit einem scharfen Messer von ihren Blättern. Die Herzen bzw. Böden werden in großen Schüsseln mit Wasser aufbewahrt und zum Kauf direkt am Straßenrand oder auf den zahlreichen Märkten und Basaren Istanbuls angeboten.

Die köstlichen Enginar-Rezepte stammen größtenteils von der türkischen Ägäis. In Salzwasser gegart werden die Artischocken kalt in einer Marinade aus Olivenöl und Zitrone serviert oder mit Hackfleisch, Erbsen oder Bohnen gefüllt.

Die heilsame Wirkung der Artischocke ist weithin bekannt: Appetitanregend, verdauungsfördernd und cholesterinsenkend. Vor allem aber sind die Artischocken, wie sie in der Türkei zubereitet werden, sehr, sehr lecker!

Foto: @ Katja Tongucer

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