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Cisterna Basilica (Yerebatan Sarayı)

Yerebatan Sarayı

Foto: Aydin Sertbas

Die Yerebatan Zisterne, auch wegen ihres türkischen Namens „Versunkener Palast“ genannt, ist ein Wasserreservoir aus der Spätantike. Die Anlage befindet sich westlich der Hagia Sophia und ist eine beeindruckende Sehenswürdigkeit, die die Stadt zu bieten hat.

Die knapp 140 Meter lange und 65 Meter breite unterirdische Zisterne ist eine Hinterlassenschaft von Kaiser Justinian aus dem 6. Jahrhundert, die als Wasserspeicher für den Großen Palast angelegt wurde. Das Wasser wurde in bester Qualität aus dem nördlich gelgenen Belgrader Wald hier hin geleitet und diente zur Versorgung des kaiserlichen Haushaltes. Über der Anlage befand sich eine große Basilika, die heute nicht mehr erhalten ist, daher auch ihr Name „Cisterna Basilica“.

Der Versunkene Palast hat ein Fassungsvermögen von etwa 80.000 Kubikmetern. In zwölf Reihen angeordnet befinden sich insgesamt 336 gut erhaltene Säulen, die überwiegend korinthische und frühbyzantinische Merkmale aufweisen und das Ziegelsteingewölbe tragen. Sie spiegeln sich kristallklar im dunklen Wasser. Die Scheinwerfer tauchen die Szenerie in ein fast magisches Licht. Auch sind hier zwei schöne Medusenköpfe, die das Säulenfundament bilden, zu bewundern. Es ist die einzige Zisterne der Stadt, die dem öffentlichen Publikum zugänglich ist.

Einen höheren Bekanntheitsgrad erlangte die faszinierende Unterwelt durch den James Bond Film „Liebesgrüße aus Moskau“. Eine weitere Szene im Jackie Chan Film „Spion wider Willen“ spielte sich hier ab und zuletzt eine Handlung aus der Romanverfilmung „Die Tote in der Zisterne“.

 

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