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Kreuzkirche der Evangelischen Gemeinde deutscher Sprache

150 Jahre deutsch Evangelische Kirche in Istanbul

Die “deutsche Evangelische Gemeinde zu Constantinopel” fasste schon wenige Jahre nach ihrer Gründung 1843 den Bau einer Schule und einer Kirche ins Auge. Der Raum, der im königlichen Gesandtschaftsgebäude für Gottesdienste genutzt wurde, erschien der Gemeinde “unwürdig”. 1856 kaufte sie für 115 000 Piaster ein Grundstück in Aynalı Çeşme, einem Teil von Pera (heute Beyoğlu). Zur Finanzierung hatte die 300 bis 400-köpfige Gemeinde von ihren Mitgliedern rund 1000 preußische Taler gesammelt. Hinzu kamen aus Preußen Spenden in Höhe von 58.254 Reichstalern. Das Geld reichte für das Grundstück und zunächst ein Schulgebäude. Die Entscheidung, eine Kapelle auf die bestehende Schule zu bauen, fiel im Mai 1861. Am 17. November 1861 feierte die Gemeinde mit einem musikalischen Festgottesdienst die Einweihung ihrer Kirche.

Im Januar 1884 erhielt die Kirche eine Orgel des Potsdamer Orgelbaumeisters Carl Eduard Gesell. Zwei Jahre später, anlässlich des 25jährigen Bestehens der Kirche, bekam sie ein Altarbild. Die Glocke folgte 1887.

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