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Fethiye Moschee

Fethiye Moschee Istanbul

Foto: Guillén Pérez

Am Nordhang des fünften Stadthügels, im Zentrum der einst vornehmlich von wohlhabenden und einflussreichen Istanbuler Griechen bewohnten Siedlung „Phanar“ (heutiges Fener), befindet sich die ehemalige Klosterkirche Pammakaristos.

Errichtet wurde das Bauwerk auf Wunsch von Johannes Komnenos und seiner Frau im 12. Jahrhundert. Im Jahre 1315 fügte man an der Südseite der Kirche eine Grabkapelle hinzu, das Parekklesion, welches inzwischen als Museum genutzt wird. Die Außenmauern der Kirche sind aus feinen Steinen und Ziegeln.

Nach der Eroberung Konstantinopels stand es dem orthodoxen Patriarchat knapp 140 Jahre lang als Zentrum zur Verfügung. Nach den Siegeszügen von Sultan Murat III. (regierte 1574-1595) wurde die Kirche zur Erinnerung an die Eroberungen Georgiens und Aserbaidschans in die heutige Fethiye Moschee umgewandelt. Daher auch der Name „Fethiye“ (Eroberung).

Hervorragende Mosaiken aus dem 14. Jahrhundert sind typische Beispiele für die byzantinische Renaissance. Besonders das Kuppelmosaik mit dem Pantokrator und einer Reihe weiterer Mosaiken vom Jüngsten Tag sowie Abbildungen von Jesus Christus, der Heiligen Jungfrau Maria und Johannes dem Täufer sind sehr sehenswert in der „Kirche der vollkommenen glücklichen Jungfrau“, die der Gottesmutter geweiht ist.

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