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Gül Moschee

Foto: A. Fabbretti

Die Gül Moschee (Gül Camii) war ursprünglich die Kirche der Heiligen Theodosia. Einer Legende zufolge füllten Gläubige am Tag der Eroberung Konstantinopels die Kirche kurz vorher mit Rosenblättern und beteten, dass es den Osmanen nicht gelingen möge, die Stadtmauern zu durchdringen.

Sultan Mehmets Heere sahen die ganzen Prachten von Blütenblättern und gaben der Kirche ihren heutigen Namen. Nach der Einnahme der Stadt wurde das Gebäude eine Zeit lang als Lager einer Schiffswerft genutzt und erst unter der Herrschaft Sultan Beyazit II. in eine Moschee umgewandelt. Die hohe Kuppel ist ein osmanischer Anbau, das schicke Minarett und die notwendigen Restaurierungsarbeiten stammen aus der Herrschaftszeit von Selim II., der von 1512 bis 1520 regierte. Außer den Gläubigen des Viertels kommt kaum jemand in das Gotteshaus aus dem 11. Jahrhundert.


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