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Ortaköy Moschee

Foto: Daniel Fay 

Die Ortaköy Moschee (eigentlicher Name: Büyük-Mecidiye Moschee) wurde in den Jahren 1853-56 im Auftrag von Sultan Abdülmecid I. errichtet. Ihr Baumeister ist Nikogos, Sohn der bekannten armenischen Architektenfamilie Balyan.

Diese Moschee ist Ausdruck des osmanischen Barockstils. Mit einem überkuppelten Zentralbau, der von vier Ecktürmen mit barocken Dachhauben flankiert wird, ragen zwei elegante Minarette in den Himmel und lassen sie zum Wahrzeichen des ehemaligen Fischerdorfs werden. Im lichtdurchfluteten Innenraum erinnert sie mit ihrem marmorverkleideten Gebetssaal und den tief hängenden Kristalllüstern an ein barockes Schlösschen. Die großen Fenster ermöglichen einzigartige Lichteffekte durch das sich im Wasser spiegelnde Sonnenlicht. Außerdem sind hier wunderschöne eigene Kalligraphien von Abdülmecid zu bewundern, der ein wahrer Meister der arabischen Schreibkunst war.

Der Blick auf das Gebetshaus im Schatten der Bosporus Brücke ist ein Klassiker, den jeder während einer Bosporusfahrt von weitem zu genießen weiß. Es ist das malerische Bild, das Sie sicherlich schon in einigen Istanbul Stadtführern gesehen haben. Ein fantastisches Fotomotiv!

Unser Tipp: Genießen Sie nach Ihrem Besuch in der Moschee noch einen türkischen Tee am berühmten Ortaköy Platz. Von hier aus kann man die Stadt besonders gut auf sich wirken lassen.

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