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Tiferet Israel-Synagoge (Yeniköy)

Yeniköy Synagoge Istanbul

Die Tiferet Israel Synagoge, auch Yeniköy Synagoge genannt, wurde in den 1870er Jahren im Auftrag des berühmten Istanbuler Bankiers Abraham Salomon Kamondo errichtet.

Seit 2001 ist sie nach langen Restaurierungsarbeiten wieder in Betrieb und steht unter Denkmalschutz. Der am nördlichen Ende des Bosporus gelegene, malerische Ort Yeniköy war in osmanischer Zeit ein überwiegend von Griechen besiedeltes Fischerdorf. Mit der Erfindung der Dampfschifffahrt in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gewannen die Bosporus-Dörfer an Attraktivität, und viele reiche jüdische Istanbuler Familien – darunter am bekanntesten die Kamondo Familie – erwarben hier Grundstücke, auf denen sie luxuriöse Sommerresidenzen errichteten. In Yeniköy befand sich auch eine ebenfalls von der Kamondo Familie gegründete jüdische Schule der Alliance Israélite Universelle aus dem Jahr 1860.

Die Yeniköy Synagoge unterscheidet sich von vielen anderen Synagogen, da hier der Frauenbereich keine Galerie im ersten Stock, sondern, wie in manchen kleinen Moscheen, ein abgetrennter Bereich im Erdgeschoss ist.

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