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Topkapı Palast – Zentrum eines ehemaligen Weltreichs

Ehemaliger Regierungssitz und gleichzeitig Residenz der osmanischen Herrscher: Der Topkapı Palast, dessen Name aus dem damaligen Volksmund entstammt und übersetzt “Kanonentor Palast” heißt.

Einst lebten mehr als 5 000 Menschen im Topkapı Palast, darunter Mitglieder des Herrscherhauses, höhere Verwaltungsbeamte, Bedienstete und Soldaten. Der Eroberer Istanbuls, Fatih Sultan Mehmet hatte die Idee, genau an der Stelle, an der die Akropolis aus byzantinischer Zeit stand und die Schönheit der Hügel so faszinierend war, einen mächtigen Palast zu errichten. Aber auch vor Gegnern und Feinden war man von hier aus am besten geschützt. Der Palast hatte eine beherrschende Lage und bot einen weiten Blick über den Bosporus. Die hohe Mauer reichte vom Goldenen Horn bis zum Marmara Meer und trennte den Palast vom übrigen Teil der Stadt. Gegen die Gefahren vom Wasser schützten die von den Byzantinern erbauten Mauern, die an der östlichen Ecke des Palastes beginnend entlang der Küste des Marmara Meeres bis zu den Theodosius Mauern reichten.

Die Grundfläche des Palastes beträgt ca. 700.000 qm. Diese Fläche ist doppelt so groß wie die des Vatikans. Das Areal ist in vier Innenhöfe gegliedert und grenzt einzelne Teile voneinander ab. Es besteht aus kleinen Pavillons, Ateliers, Empfangsräumen, Moscheen, Bädern, Gärten, Küchen, Bibliotheken und nicht zu vergessen dem Harem. Alle osmanischen Herrscher bemühten sich im Laufe der Jahrhunderte die Anlage zu erweitern und zu bereichern.

Heute sind die Sammlungen und Schätze der osmanischen Herrschaft in Hunderten von Räumen zu bestaunen, darunter auch Reliquien wie der Fußabdruck des Propheten Mohammeds. Besichtigen Sie fast 500 Jahre bewegende Geschichte und belohnen Sie sich dabei mit der grandiosen Aussicht auf die Stadt und auf den Bosporus, so wie sie einst die Sultane hatten.

Der Eintritt ins Harem kostet extra. Die Öffnungszeiten sind täglich außer dienstags jeweils von Nov-März 9 – 16 Uhr und Apr-Okt 9 – 17 Uhr. Ticketverkauf bis 30 min bevor das Museum schließt.

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