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Simit – der türkische Sesamkringel

Simit

Simit ist ein ringförmiger Sesamkringel aus Hefeteig mit Sesamkörnern auf einer goldbraunen Kruste. Seine Ursprünge gehen etwa 500 Jahre zurück ins Osmanische Reich. Damals wurde das Gebäck auch im Balkan stark verbreitet. So heißt der Sesamkringel in Griechenland  Koulouri, in Bulgarien und Mazedonien nennt man ihn Gewrek und in Serbien heißt er Đevrek. In der Region Izmir ist der türkische Simit auch als Gevrek bekannt, was wortwörtlich „knusprig“ heißt.

Auf den Istanbuler Straßen ist der Simit neben den Bäckereien vor allem noch wie früher bei mobilen Simitverkäufern täglich frisch zu kaufen und ein sehr beliebter Snack zu jeder Tageszeit: Morgens auf dem Weg zur Arbeit, für die Überfahrt auf dem Schiff von Asien nach Europa, zu einem Glas Çay oder beim Frühstück mit Käse und Oliven. Sein originaler Geschmack ist zu erkennen, wenn er leicht süß schmeckt, innen nicht zu weich und außen nicht zu trocken ist.

Simit ist die türkische Antwort auf die deutsche Brezel und so waren sie zu der Zeit der Osmanen sogar im Fastenmonat Ramadan eine Ersatzmahlzeit der Soldaten, während sie nach Sonnenuntergang Dienst hatten.

Inzwischen gibt es die Kringel in den verschiedensten Variationen, vom belegten Bagel bis hin als Simittasche gefüllt mit Oliven oder Käse.

 

 

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