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Sitten & Bräuche

  • Angemessene Kleidung in Gotteshäusern und bestimmten Gegenden

    Beim Besuch von Gotteshäusern sollte unbedingt auf angemessene Kleidung sowie die Besuchszeitenregelung geachtet werden, denn für Touristen sind Moscheen nur außerhalb der Gebetszeiten und dem wichtigen Freitagsgebet zugänglich, das an diesem Tag das normale Mittagsgebet ersetzt.
    Es sollten hauptsächlich die Schultern, Knie, Oberarme und bei den Frauen zusätzlich die Haare mit einem leichten Tuch bedeckt sein. Meistens werden an den Eingängen der großen Moscheen auch Tücher für Besucher bereitgestellt. Vor dem Betreten müssen die Schuhe ausgezogen werden. Wer nicht barfuß sein will, nimmt besser Strümpfe mit. In den Kirchen Istanbuls gelten dieselben Vorschriften wie in allen anderen Kirchen auf der Welt.

    In eher konservativen Stadtteilen empfiehlt es sich ebenfalls, die islamischen Vorschriften zu respektieren und sich eher zurückhaltend und vor allem nicht freizügig zu kleiden.

  • Ausfuhrbestimmungen

    Aus der Türkei dürfen ohne offizielle Genehmigung keine Antiquitäten ausgeführt werden. Als archäologisch wertvolles Kulturgut können schon Steine, alte Münzen oder Fossilien eingestuft werden.

  • Die Begrüßungsformel: “Merhaba”

    Die gegenseitige Begrüßung erfolgt meist per Handschlag oder bei Freunden und Bekannten auch mit Küsschen links und rechts auf die Wangen. Bei traditionell Gesinnten wahrt man eher gebührenden Abstand. Mann und Frau nicken sich hier zur Begrüßung nur freundlich zu. Wenn die Frau aber von sich aus die Hand entgegenstreckt, sollte der Mann sie natürlich ergreifen.

  • Fastenmonat Ramadan – Was tun?

    Während der Zeit des Ramadans nehmen Gläubige einen ganzen Monat lang zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang weder Speisen noch Getränke zu sich und rauchen nicht. Man sollte sich zu der Zeit mit Essen und Trinken in der Öffentlichkeit aus Höflichkeit respektvoll zurückhalten und nicht unbedingt betont genussvoll schlemmen.

  • Fotografieren bis die Speicherkarte voll ist!

    Istanbul eignet sich hervorragend zum Fotografieren – überall ergeben sich fantastische Motive. Um Probleme zu vermeiden und als Zeichen von Respekt, sollte man Personen, die man fotografieren möchte, vorher freundlich um Erlaubnis fragen.

  • Hamambesuch – Worauf achten?

    Die meisten türkischen Dampfbäder besitzen getrennte Bereiche für Männer und Frauen. Mit den bereitgelegten Tüchern, den sogenannten “Pestemals” hält man den Schambereich bedeckt.

  • Rauchverbot in der Türkei

    Auch in der Türkei gilt strenges Rauchverbot in öffentlichen Einrichtungen sowie in öffentlichen Verkehrsmitteln. Entsprechende Verbotsschilder weisen daraufhin.

  • Taxi fahren – Aber richtig!

    Bei Taxifahrten sollten Damen eher hinten im Fahrzeug Platz nehmen (auch in den öffentlichen Verkehrsmitteln sitzen Frauen und Männer eher seltener nebeneinander). Bitte darauf achten, dass das Taxameter korrekt angeschalten ist. Gegebenenfalls den Taxifahrer höflich darauf hinweisen. Die Grundgebühr startet zu jeder Tages- und Nachtzeit bei 2,70 TL.

  • Trinkgeld – Ja gerne!

    In der Gastronomie sind 10-15 % des Preises angemessen, bei niedriger Rechnung bis zu 20%. Getrennte Rechnungen sind in der Türkei eher unüblich. Taxifahrern muss kein Trinkgeld gezahlt werden, man rundet lediglich den auf dem Taxameter angegeben Betrag auf.

  • Verhandeln / Feilschen in Maßen

    Das Feilschen und Verhandeln ist auf den türkischen Basaren nicht nur erwünscht, sondern auch ein fester Bestandteil der tradionellen Kultur. Besonders in von Touristen häufig frequentierten Läden und Souvenirshops wird sich das Handeln als erfolgreich erweisen: ein Zeichen dafür, dass die zuerst genannten Preise von den Händlern meist viel zu hoch angesetzt sind. Mit der 30% Regel fährt man aber ganz gut. Beim Verhandeln eines Kaufpreises gilt vor allem das Gebot der Freundlichkeit.
    Tipp: Man sollte seine Begeisterung an Dingen, die man wirklich gerne kaufen möchte, nicht zu voreilig und vor allem in Maßen zeigen. Ansonsten kann es passieren, dass der Preis vom Händler an das Interesse des Käufers angepasst wird. Wenn möglich sogar zunächst weiterbummeln und später wieder vorbeikommen. Wirkt wahre Wunder!

 

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