Museen in Istanbul

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Das erste Museum in Istanbul entstand im Osmanischen Reich auf dem Weg in die Moderne und ist das heutige Archäologische Museum, das inzwischen zu eines der größten Museen der Welt zählt.

Die erste Sammlung wurde 1846 in der Hagia Irene unter dem Namen „Mecma-i Asar-ı Atika“beherbergt. Im Jahre 1869 änderte man den Namen in „Müze-i Hümayun“ (Museum des Imperiums) um und verlegte die Exponate ab 1873 in den Fayencen-Pavillon (Çinili Köşk), der sich innerhalb der Palastmauern des Topkapı befindet. Unter der Leitung des berühmten Malers Osman Hamdi Bey zog das Museum 1891 ein letztes Mal in das heutige Gebäude um und wurde mit seinem ursprünglichen Namen „Asari Atika Müzesi“ nochmals gegründet.

Die Museen in Istanbul veranschaulichen mit ihrer jahrtausendalten Kunst vor allem die Lebensweise und die Traditionen im Römischen, Byzantinischen sowie im Osmanischen Reich. Die meisten sehenswerten Bauwerke in Istanbul, wie z. B. die byzantinische Kirche Hagia Sophia oder der Topkapı Palast – Sitz der osmanischen Sultane – , sowie andere Paläste und Schlösser sind in Museen umgewandelt worden und befinden sich auf der historischen Halbinsel südlich des Goldenen Horns. In ausgewählten Museen hat man mit dem Museumspass freien Eintritt.

Inzwischen gibt es aber auch eine Reihe von privaten Museen, die vor allem die türkische Kunstszene in ihrer Vielfalt vorstellen, aber auch das Leben und die eigenen Sammlungen namhafter Persönlichkeiten der Türkei zeigen. Sie sind vermehrt im modernen Teil Istanbuls, also nördlich des Goldenen Horns, zu finden.

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