Die Ortaköy-Moschee (offiziell: Büyük-Mecidiye-Moschee) wurde 1853-56 im Auftrag von Sultan Abdülmecid I. errichtet. Ihr Architekt ist Nikogos, Sohn der berühmten armenischen Architektenfamilie Balyan.
Diese Moschee ist ein Beispiel für den osmanischen Barockstil. Mit einem zentralen Kuppelbau, der von vier Ecktürmen mit barocken Kuppeln flankiert wird, ragen zwei elegante Minarette in den Himmel und machen die Moschee zum Wahrzeichen des ehemaligen Fischerdorfs. Der lichtdurchflutete Innenraum mit seinem marmorgetäfelten Gebetssaal und den tief hängenden Kristallleuchtern erinnert an ein Barockschloss. Die großen Fenster fangen die einzigartigen Lichteffekte des im Wasser reflektierten Sonnenlichts ein. Außerdem sind hier wunderschöne Kalligraphien von Abdülmecid zu bewundern, der ein wahrer Meister der arabischen Schrift war.
Der Blick auf das Gebetshaus mit der Bosporus-Brücke ist ein Klassiker, den jeder bei einer Bosporus-Reise aus der Ferne genießen kann. Es ist das malerische Bild, das Sie sicher schon in einigen Istanbuler Stadtführern gesehen haben. Ein fantastisches Fotomotiv!
Unser Tipp: Genießen Sie nach dem Besuch der Moschee einen türkischen Tee auf dem berühmten Ortaköy-Platz. Von hier aus können Sie den Zauber der Stadt genießen.

